Geschäfts­bericht 2023

Personal- und Sozialbericht

Personalmanagement

Die zentrale Herausforderung des Personalmanagements bestand 2023 darin, die personellen Ressourcen der rhenag an das insbesondere im Zuge der Rheinlandkooperation deutlich gewachsene Aufgabenspektrum der rhenag anzupassen.

Für das Beteiligungsmanagement, das Dienstleistungsgeschäft und für die weiter fortschreitende Digitalisierung galt es, in einem engen Arbeitnehmermarkt Fachkräfte mit branchenweit gefragten Schlüsselqualifikationen für die rhenag zu gewinnen. Trotz des intensiven Wettbewerbs um qualifizierte Kräfte konnte die rhenag 2023 insgesamt 120 neue Kolleginnen und Kollegen an Bord holen – so viele wie in keinem Jahr zuvor. Dies zeigt, dass die rhenag als attraktiver Arbeitgeber mit einem spannenden Geschäftsmodell wahrgenommen wird.

Auch in der Personalakquise hat die rhenag neue Wege beschritten: So wurden über das Programm „KoKo“ Anreize für die Ansprache potenzieller Fachkräfte unmittelbar aus der Belegschaft heraus geschaffen. „KoKo“ steht dabei für „KollegInnen werben KollegInnen“. Wem es gelingt, über eigene Kontakte geeignete Kandidaten zur rhenag zu holen, wird mit einer finanziellen Prämie belohnt. Über „KoKo“ konnten bereits 2023 mehrere Kolleginnen und Kollegen zur rhenag geholt werden.

Neben dem Personalaufbau war 2023 die Bindung des bestehenden Personals ein weiteres zentrales Ziel. Die hochqualifizierten rhenag-Kolleginnen und -Kollegen wurden ihrerseits vom Wettbewerb umworben; es liegt in der Natur der Sache, dass auch bei uns die Fluktuation steigt.

Um dem entgegenzuwirken, hat die rhenag 2023 weiterhin an attraktiven Rahmenbedingungen gearbeitet. So konnten im ersten Normaljahr nach der Pandemie die Kolleginnen und Kollegen weiter bis zu drei Tage in der Woche aus dem Homeoffice arbeiten. Damit ist es gelungen, ein in der Belegschaft geschätztes Mischmodell aus Büro und Homeoffice zu etablieren.

Die ehemals fest zugewiesenen Einzel- und Zweierbüros wurden nach Möglichkeit in offene, moderne Arbeitsräume mit flexibler Arbeitsplatzwahl umgewandelt. Mit diesen Flexbüros haben wir 2023 die zum stetigen Wechsel zwischen Homeoffice und Präsenzarbeit passenden räumlichen Rahmenbedingungen geschaffen.

Flankierend kamen 2023 weitere attraktive Benefits hinzu, die vom Deutschlandticket über attraktive Jobrad-Konditionen bis hin zu kostenfreien Getränken und kostenloser Verpflegung an den Standorten reichten. Diese Benefits wurden intensiv in Anspruch genommen, das Feedback der Belegschaft hierzu war durchweg positiv.

Personalstruktur


Die Betrachtung der Mitarbeiteräquivalente (MÄ), die Nicht-Vollzeitbeschäftigte prozentual bzw. zeitanteilig erfasst, zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 für die rhenag einen Personalbestand von 347,3 MÄ, für die RSN von 181,1 MÄ und für die WWN von 15,4 MÄ. Der Personalbestand beträgt damit insgesamt 543,8 MÄ und ist gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert von 498,5 MÄ noch einmal deutlich gestiegen. Treiber dieses deutlichen Personalwachstums war neben der bereits genannten Rheinlandkooperation auch die 2023 weiter steigende Marktnachfrage nach Beratungsdienstleistungen und operativer Unterstützung.

*) Die Angabe zur Belegschaft in Mitarbeiteräquivalenten (MÄ) – ohne Auszubildende – berücksichtigt Nicht-Vollzeitbeschäftigte prozentual bzw. zeitanteilig